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Zielgruppe
Wer braucht wozu eine Medienschule?
Wer heute Berichterstattungen von Fernsehen, Rundfunk und Presse aufmerksam verfolgt, wer Veröffentlichungen aus dem Gesundheitswesen beachtet, der hört und liest immer wieder von psycho-somatisch erkrankten Menschen, die als therapieresistent gelten. Schulmedizinisch wird eine Psychose, Schizophrenie, Borderline oder einfach nur Phänomene wie Angst, Depression, Aggression oder - ganz allgemein - Sucht diagnostiziert. Man bekämpft Symptome, ohne die Auslöser zu kennen. Fachärzte haben keine Erklärung und die Betroffenen bekommen nur die schlichte Anweisung: "Das ist eine Stoffwechsel-Störung - Sie müssen lernen mit diesem Phänomen zu leben." Aber wie und vor allem wo können sie lernen? Auffällig ist, dass eben diese Menschen außergewöhnlich sensibel, dass sie sensitiv sind. In Brasilien weiß man, diese Menschen sind Opfer ihrer Sensitivität, Ihrer Medialität; sie empfinden die genannten Phänomen wie eine Fremdbeeinflussung, die sie ganz erheblich in ihrem allgemeinen Wohlbefinden stört.
Sind all diese Menschen nun wirklich krank? Gehören sie hinter die Mauern einer psychiatrischen Anstalt, einfach nur, weil sie ungewöhnlich sensibel sind? Hat unsere Gesellschaft, haben unsere medizinisch geschulten Fachleute deshalb keine geeignete Therapie oder Hilfeleistung mehr anzubieten, weil wir auf dem medizinisch-technischen Gebiet, auf dem körperlichen, rein materiellen Bereich schon zu weit fortgeschritten sind bis zu einem Punkt, wo die Seele, der Geist - die Psyche - des Menschen keine Beachtung mehr findet?
Das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist: Be wusst - Seins - Erweiterung
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